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Moritz Götze einer der renommiertesten Emaillemaler der Gegenwart.

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Landrat Volker Uhlig besucht die Muldenthaler Emaillierwerk GmbH

(12.05.2011) Pressemeldung mehr

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Chronik

Höhepunkte und Marginalien der Entwicklungsgeschichte:

Die Firmenchronik im Überblick

Von emaillierten Schlipsen, einer Stiftung und farbigen Ofenrohren

Bild_klein15 2.3.1887

Gründung der Firma Muldenthaler Emaillier- und Stanzwerk Richard Mörtzsch

Erste Erzeugnisse:
Emaillierte Versandgefäße für Seife, Mostrich und Honig;
Emaillierte Haushaltwaren wie Wassereimer, Wannen, Waschbecken und kleine Wirtschaftsgeräte


1888 Als besonderer „Renner“ erweist sich für eine kurze Zeit der „emaillierte Schlips“ aus Penig.
fc02a März 1890

Der 100.000ste emaillierte Eimer seit Firmengründung wird gefertigt.

  1893 Beginn der Herstellung von Emailleschildern, mit denen die Firma schnell führender Hersteller in der Branche wird. Besonders große Mengen werden nach Berlin und Leipzig geliefert.

1915

Die Produktion von emaillierten Ofenrohren wird aufgenommen.

fc03a 1920 Gemäß Testament des Gründers wird die Firma in die „Richard-Mörtzsch-Stiftung“ umgewandelt. Die Belegschaft wird dadurch in bestimmtem Umfang Teilhaber an der Firma.

1923

Einstellung der Emailleschilderproduktion zugunsten der enormen Erweiterung der Produktion von emaillierten Ofenrohren. Die Firma wird in diesem Sortiment zum führenden Hersteller in Deutschland.

fc04a 1933

Wesentlicher Ausbau der Produktionsräume, sodass zusätzlich emaillierte Haus- und Küchengeräte hergestellt werden können. 


1937

Beendigung der umfangreichen Erweiterungsbauten und Anschaffung eines modernen Maschinenparks. In der Firma sind insgesamt 160 Mitarbeiter beschäftigt.

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1938-1945

Einbeziehung in die Produktion von Erzeugnissen für die Wehrmacht.


1946

Wiederaufnahme der Produktion von emaillierten Haus- und Wirtschaftswaren, zum Teil durch Umarbeitung von Erzeugnissen aus Wehrmachtsbeständen.


1953

Die „Richard-Mörtzsch-Stiftung“ wird in einen Volkseigenen Betrieb (VEB) umgewandelt.

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1956

Spezialisierung auf die Produktion von emaillierten Ofenrohren und -bögen.

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1972-1989

Die Firma ist der einzige Hersteller im Sortiment emaillierte Ofenrohre und Bögen. Die Kapazitäten werden für eine Produktionsmenge von über 2,2 Mio Stück pro Jahr ausgebaut.

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1992

Privatisierung durch Management-Buy-out (MBO) mit Mitarbeiterbeteiligung. Beginn umfangreicher Investitionen in Gebäude und Produktionsanlagen, z. B. eine moderne Umkehremaillieranlage. Erweiterung des Sortiments Abgas- und Ofenrohrmaterial in voller Sortimentsbreite in allen üblichen Materialarten

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1994

Aufnahme der Produktion von farbig emailliertem Ofenrohrmaterial einschließlich Zubehör, speziell auf die Farben der emaillierten Kaminöfen abgestimmt.


1995

Aufbau einer modernen Emailleschilderfertigung und Übernahme von Mitarbeitern einer Fertigungsstätte von Schildern aus Penig. 


1999

Erste Lieferung von Rohren nach Kanada.

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2000

Beträchtlicher Ausbau des Umsatzes im Export. Das Unternehmen ist einziger „Vollsortimenter“ in Abgas- und Ofenrohrmaterial in Deutschland und Europa.


2005

Mit der Bereitstellung von umfangreichen Materialien für das Heizen mit Pellets, besonders für den Ofenanschluss in allen Steckrichtungen, bestimmt das Unternehmen den aktuellen Branchentrend mit.

Holzhafen-neu_1 2006

Mit der Übernahme der Schweizer Firma CERANTECH wird die Produktion von Emailleschildern auf ein noch höheres Niveau gehoben, das selbst Unikate im Digitaldruck ermöglicht.

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2007

Inbetriebnahme einer neuen 1000 m² großen Versand- und Lagerhalle für effektiven Versand und schnelleren Warenumschlag. Ausbau des Exportanteils auf mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes.

120 Jahre seit Gründung des Unternehmens im Dienst der Kunden.