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2.3.1887 |
Gründung der Firma Muldenthaler Emaillier- und Stanzwerk Richard Mörtzsch
Erste Erzeugnisse:
Emaillierte Versandgefäße für Seife, Mostrich und Honig;
Emaillierte Haushaltwaren wie Wassereimer, Wannen, Waschbecken und kleine Wirtschaftsgeräte
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1888 |
Als besonderer „Renner“ erweist sich für eine kurze Zeit der „emaillierte Schlips“ aus Penig. |
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März 1890 |
Der 100.000ste emaillierte Eimer seit Firmengründung wird gefertigt.
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1893 |
Beginn der Herstellung von Emailleschildern, mit denen die Firma schnell führender Hersteller in der Branche wird. Besonders große Mengen werden nach Berlin und Leipzig geliefert. |
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1915 |
Die Produktion von emaillierten Ofenrohren wird aufgenommen.
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1920 |
Gemäß Testament des Gründers wird die Firma in die „Richard-Mörtzsch-Stiftung“ umgewandelt. Die Belegschaft wird dadurch in bestimmtem Umfang Teilhaber an der Firma. |
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1923 |
Einstellung der Emailleschilderproduktion zugunsten der enormen Erweiterung der Produktion von emaillierten Ofenrohren. Die Firma wird in diesem Sortiment zum führenden Hersteller in Deutschland.
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1933 |
Wesentlicher Ausbau der Produktionsräume, sodass zusätzlich emaillierte Haus- und Küchengeräte hergestellt werden können.
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1937
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Beendigung der umfangreichen Erweiterungsbauten und Anschaffung eines modernen Maschinenparks. In der Firma sind insgesamt 160 Mitarbeiter beschäftigt.
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1938-1945
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Einbeziehung in die Produktion von Erzeugnissen für die Wehrmacht.
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1946
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Wiederaufnahme der Produktion von emaillierten Haus- und Wirtschaftswaren, zum Teil durch Umarbeitung von Erzeugnissen aus Wehrmachtsbeständen.
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1953
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Die „Richard-Mörtzsch-Stiftung“ wird in einen Volkseigenen Betrieb (VEB) umgewandelt.
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1956
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Spezialisierung auf die Produktion von emaillierten Ofenrohren und -bögen.
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1972-1989
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Die Firma ist der einzige Hersteller im Sortiment emaillierte Ofenrohre und Bögen. Die Kapazitäten werden für eine Produktionsmenge von über 2,2 Mio Stück pro Jahr ausgebaut.
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1992
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Privatisierung durch Management-Buy-out (MBO) mit Mitarbeiterbeteiligung. Beginn umfangreicher Investitionen in Gebäude und Produktionsanlagen, z. B. eine moderne Umkehremaillieranlage. Erweiterung des Sortiments Abgas- und Ofenrohrmaterial in voller Sortimentsbreite in allen üblichen Materialarten
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1994
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Aufnahme der Produktion von farbig emailliertem Ofenrohrmaterial einschließlich Zubehör, speziell auf die Farben der emaillierten Kaminöfen abgestimmt.
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1995
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Aufbau einer modernen Emailleschilderfertigung und Übernahme von Mitarbeitern einer Fertigungsstätte von Schildern aus Penig.
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1999
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Erste Lieferung von Rohren nach Kanada.
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2000
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Beträchtlicher Ausbau des Umsatzes im Export. Das Unternehmen ist einziger „Vollsortimenter“ in Abgas- und Ofenrohrmaterial in Deutschland und Europa.
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2005 |
Mit der Bereitstellung von umfangreichen Materialien für das Heizen mit Pellets, besonders für den Ofenanschluss in allen Steckrichtungen, bestimmt das Unternehmen den aktuellen Branchentrend mit.
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2006 |
Mit der Übernahme der Schweizer Firma CERANTECH wird die Produktion von Emailleschildern auf ein noch höheres Niveau gehoben, das selbst Unikate im Digitaldruck ermöglicht.
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2007
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Inbetriebnahme einer neuen 1000 m² großen Versand- und Lagerhalle für effektiven Versand und schnelleren Warenumschlag. Ausbau des Exportanteils auf mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes.
120 Jahre seit Gründung des Unternehmens im Dienst der Kunden.
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